Blindenführhundschule CLAUDIA DETZER


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Jakob von Uexküll Gesellschaft


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Ein Spaziergang mit Freunden

Die Lebensqualität kann durch einen Blindenführhund enorm gesteigert werden.

Über den Hund entstehen neue Kontakte zu fremden Menschen. Viele Sehende verlieren so die Hemmung, einen Nicht-Sehenden anzusprechen.

In Begleitung eines Blindenführhundes werden Unfallrisiken deutlich reduziert, da der Hund in der Lage ist, auch bei unvorhergesehenen Veränderungen (z.B. Baustellen) sicher zu führen.

Den passenden Hund zu finden ist nicht immer ganz einfach.
Ihr "Bauchgefühl" kann Ihnen bei Ihrer Entscheidung ein guter Wegweiser sein. Denn nur ein harmonisches Team ist ein wirklich gutes Team.

Durch einen Blindenhund entstehen Ihnen keine Nachteile im öffentlichen Leben.
Selbst bei Kulturveranstaltungen jeglicher Art, in Krankenhäusern, Tiergärten und beim Einkauf in der Metzgerei muss Ihr Hund nicht "leider draußen bleiben".
Bei Flugreisen darf er mit in der Passagierkabine sitzen.
Eine Urlaubsreise mit dem Hund ist kein Problem. Es gibt genügend Angebote von Reiseveranstaltern. Informationen erhalten Sie von Reisebüros oder von Blindenverbänden.
Die Anschaffungskosten für einen Blindenführhund trägt die jeweilige Krankenkasse.
Natürlich kann ein Blindenführhund auch privat erworben werden.


Um die Voraussetzungen einer Kassenfinanzierung zu erfüllen, müssen einige Kriterien zutreffen:

- Die Sehbehinderung muss von einem Augenarzt diagnostiziert und attestiert werden.
- Das Orientierungsvermögen muss intakt sein.
- Die körperliche Verfassung muss ausreichend sein.
- Eine Grundfertigkeit zur Mobilität muss gegeben sein.

Aber auch andere Überlegungen sollten Sie anstellen:
- Was kann ich meinem Hund bieten? (Spazierwege, Grünflächen, Freizeit...)
- Kann ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen?
- Wer kümmert sich um meinen Hund, wenn ich krank bin?
- Leiden Sie, oder Ihnen nahe stehende Personen, unter einer Hunde-Allergie? (Hundehaare in der Wohnung)
- Ihr Hund muss bei jedem Wetter "raus".
- Sind Ihre Familienangehörigen einverstanden?

Gesonderte Informationen erhalten Sie bei mir oder bei den Krankenkassen.
Dort werden Sie über die verschiedenen Leistungen unterrichtet.
Bitte vergleichen Sie die Angebote.
Informieren Sie sich auch bei Blinden- und Sehbehinderten- Verbänden.
Vergleichen Sie verschiedene Blindenführhundschulen und besuchen Sie diese nach Möglichkeit, um sich einen Eindruck über die Herkunft und das Wesen des Hundes zu verschaffen.
Fragen Sie gezielt nach den Stärken und Schwächen des Hundes.
Ebeso ist es wichtig, dass die Blindenführhundeschule sich vor Ort ein Bild über die Person und deren Situation verschafft, um einen geeigneten Hund vor- auswählen zu können.